
Neugierige Gäste
Fünfte Klassen erkunden Gotteshäuser
Gemeinsamkeiten sind immer wieder Thema im Religions- und auch Philosophieunterricht. Wichtig war den Religionskursen, was verbindet und nicht, was trennt. Der Jahrgang 5 erkundete Gotteshäuser der drei monotheistischen Weltreligionen in Gelsenkirchen und bemerkte schnell, dass nicht der Mensch für die Religion, sondern die Religion für den Menschen da sein soll. So wurden Synagoge, Moschee und christlicher Kirchenbau genauer unter die Lupe genommen. An allen Orten konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Fragen loswerden, aber auch ihr bereits erworbenes Wissen mit realen Erfahrungen abgleichen. Dabei konnten die Gastgeber die Neugier an allen Stellen nachvollziehen und alle Fragen beantworten. Selbst der Frage nach der Kleidung eines Imams wurde völlig empathisch begegnet: „Zieh sie doch einfach mal an!“ So wurden die Besuche in Moschee, Kirche und Synagoge zu wahren Erlebnissen. Im Sinne religiöser Vielfalt und gegenseitiger Toleranz haben die Kinder einmal mehr für das Leben und nicht für die Schule gelernt. Wir danken allen gastgebenden Gemeinden für den tollen Empfang, für die Geduld und den teilweise humorvollen, aber immer sehr respektvollen und -fördernden Umgang mit religiösen Fragen.
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