
Auf den Spuren der Römer
Wie lebte es sich als römischer Legionär vor 2000 Jahren? Dieser Frage gingen die fünf Klassen der Jahrgangsstufe 6 bei ihrer Exkursion ins LWL-Römermuseum nach Haltern am See nach. Bei bestem Wetter besuchten die Klassen das ehemalige Römerlager.
Zu Beginn konnten die Schülerinnen und Schüler das Museum und die Außenanlage selbstständig erkunden. Besonders beeindruckend war das rekonstruierte Westtor der Römeranlage. Dort wurde schnell deutlich, wie groß und imposant das Lager der Römer für die 5000 Legionäre einst gewesen sein muss.
Anschließend nahmen die Klassen an spannenden Führungen zum Alltagsleben römischer Legionäre teil. In einem kurzen Film „reisten“ die Kinder zunächst gemeinsam von Rom nach Germanien und erfuhren, welche wichtige Rolle die Lippe für die Versorgung des Lagers spielte.
Danach wurde es praktisch: Die Schülerinnen und Schüler konnten ein originales römisches Marschgepäck ausprobieren, Weizen auf einer römischen Handmühle mahlen und verschiedene Funktionen römischer Schilde testen. Außerdem lernten sie viel über die Ausrüstung, Versorgung und Unterbringung der Legionäre sowie über die Ausbreitung des Römischen Reiches zur Weltmacht.
Und die wichtigste Erkenntnis des Tages? Das Leben als römischer Legionär wirkt für uns spannend – war aber ziemlich anstrengend! Viele Schülerinnen und Schüler waren sich am Ende einig, dass das Leben im alten Rom zwar interessant, aber sicher kein leichter Job war.
Christian Schütte


