
Aufregung PUR
Chorbegleitung im Gottesdienst – was man so alles lernen muss
Was muss eigentlich geübt werden, bevor ein Chor auftreten kann? Oh, da fällt einem wirklich viel ein: Auswendig lernen von Texten und Melodien, Stimmbildung, Klangbalance, Stimmhygiene, aber auch Auftreten und Abgang, Performance und Blickkontakt. Und das muss dann alles auch noch synchron passieren. Es soll schon vorgekommen sein, dass Sängerinnen oder Sänger bei einem Auftritt (also wenn plötzlich ein Publikum da ist) in eine Art Schockstarre versetzt werden, in der sie dann natürlich nicht so gut singen können wie in den Proben (und offen gestanden auch optisch etwas befremdlich wirken). Also müssen auch Anti-Lampenfieder-Rituale genutzt werden. Wir freuen uns, dass unser Chor unter der Leitung von Herrn Schemberg bei all der Übung in Horst schon ganz viel Auftrittsroutine zeigt, wo er gelegentlich einen Gottesdienst musikalisch begleitet (dann nicht von der Orgelbühne, sondern von vorne: neues Stresslevel) und sich danach u.a. auf das AvD-Sommerkonzert vorbereitet. Es gab viel Lob und anerkennende Worte für unsere Sängerinnen und Sänger nach dem letzten Gottesdienst, von Pastor Bernd Steinrötter über die Gemeindereferentin Barbara Strack bis hin zu den Erstkommunionkatechetinnen, -katecheten und Kommunionkindern. Der Chor geht dabei unter die Haut und wird zu einem echten Hinhörer (und die Performance auch zu einem Hingucker). Toll, dass alle wieder am Sonntag, den 15.3. wie selbstverständlich an einem Sonntagmorgen um 9.45 Uhr zum Einsingen auf der Orgelbühne in St. Hippolytus stehen werden, mit sichtbar guter Laune und wenig Aufregung PUR.


