
Präzision aus dem 3D-Drucker: Unsere Teams überzeugen beim RUB-Wettbewerb
Mit selbstkonstruierten Ballwurf-Maschinen traten 11 Schülerinnen und Schüler beim Schulforschungsnetzwerk an und sicherten sich starke Platzierungen im Mittelfeld.
Großer Erfolg für unsere jungen Technik-Talente: Am 09.07.2026, fand der große 3D-Druck-Wettbewerb des Schulforschungsnetzwerks statt. Ausgerichtet wurde das Event vom Lehrstuhl für additive Fertigung der Ruhr-Universität Bochum (RUB). Da unsere Schule seit mehreren Jahren Mitglied im Netzwerk ist und dadurch sogar einen 3D-Drucker als Dauerleihgabe besitzt, war die Vorfreude riesig. Bei unserer insgesamt zweiten Turnierteilnahme schickten wir diesmal 11 Schülerinnen und Schüler (SuS) der Jahrgangsstufen 5 bis 9 ins Rennen, aufgeteilt auf drei hochmotivierte Teams.
Die Vorbereitung lief in den vergangenen Wochen auf Hochtouren: In einer wöchentlichen AG wurden die Jugendlichen von unserem engagierten ehemaligen Schüler Patrick Arne betreut und angeleitet. Die diesjährige Aufgabe hatte es in sich: Gefragt war der Bau einer Maschine, die Korkbälle auf Torwände schießen kann. Die exakte Position der Löcher wurde vorab nicht verraten. Die Maschinen mussten also extrem flexibel einstellbar konstruiert sein. Unsere drei Teams setzten die Herausforderung meisterhaft um: Alle Modelle wurden von den SuS komplett selbstständig am Computer konstruiert und anschließend fehlerfrei in der Schule gedruckt. Dies ist auch möglich, weil der Förderverein unserer Schule unseren 3D-Druck immer großzügig unterstützt.
Beim eigentlichen Turnier ging es dann hoch her. Jedes Team musste in zwei „Halbzeiten“ von je einer Minute Laufzeit versuchen, so viele Punkte wie möglich zu erzielen. Die Regel war simpel: Je kleiner das getroffene Loch in der Torwand, desto höher die Punktzahl. In einem starken Teilnehmerfeld von insgesamt 17 Teams schlugen sich unsere Gruppen hervorragend und belegten am Ende Plätze im Mittelfeld. Das absolute Glanzlicht setzte dabei unser bestes Team „Av3D2“, das sich mit überragenden 53 Punkten den verdienten 7. Platz sicherte.
Neben dem spannenden Wettkampf kam auch das Rahmenprogramm an der Universität nicht zu kurz. In der Turnierpause stärkten sich alle Teilnehmer beim gemeinsamen Mensabesuch, bevor ein echtes Highlight wartete: Ein Laborbesuch im Bereich der Regelungstechnik. Dort staunten die Jugendlichen über die faszinierende Vorführung eines computerbalancierten Dreifach-Pendels und durften im Anschluss selbst ferngesteuerte Mini-Hovercrafts ausprobieren. Müde, aber voller Stolz und mit vielen neuen Impulsen im Gepäck kehrten unsere Nachwuchs-Ingenieure zurück. Wir gratulieren allen Beteiligten zu dieser fantastischen Teamleistung und zur Gelassenheit, die beim Wettbewerb gezeigt wurde.
Andrea Heitbaum


