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Asiatische Religionen im Ruhrgebiet

Am Freitag setzten sich die Schüler und Schülerinnen der 10. Klasse mit asiatischen Religionen und den damit verbundenen Traditionen auseinander.  Zwischen Buddhismus, Daoismus, Sikhismus und Hinduismus lernten sie nicht nur etwas über ihnen fremde Kulturen, sondern konnten auch neue Perspektiven auf sich selbst und die Welt kennenlernen.

Mariella und Ceylinaz im Buddhistischen Zentrum und Chinesischen Garten

Im Rahmen unserer Religionsexkursion zum Thema „Asiatische Religionen“ besuchten wir das buddhistische Zentrum in Bochum sowie den chinesischen Garten mit seinem Tempel.

Im buddhistischen Zentrum wurden wir sehr herzlich empfangen und fühlten uns direkt willkommen. Ein Mitarbeiter erzählte uns von seinem persönlichen Weg zum Buddhismus und erklärte die Grundlagen dieser Religion. Besonders interessant fanden wir die Vorstellung, dass jeder Mensch einen „Buddha“ in sich trägt und somit die Fähigkeit besitzt, Weisheit, Mitgefühl und innere Ruhe zu entwickeln.
Außerdem konnten wir selbst an einer kurzen Meditation teilnehmen und so einen praktischen Einblick in den buddhistischen Alltag gewinnen.

Anschließend besuchten wir den chinesischen Garten mit seinem Tempel. Die traditionelle Architektur und die ruhige Atmosphäre hinterließen einen bleibenden Eindruck und vermittelten ein Gefühl von Harmonie und Gelassenheit. Es fühlte sich sehr magisch an.

Die Exkursion war für uns eine spannende und lehrreiche Erfahrung, durch die wir die asiatischen Religionen besser kennenlernen konnten.

Gurudwara Nanaksar, der Sikh-Tempel in Essen

Frau Logermann und Herr Brandt besuchten gemeinsam mit ihrer Gruppe eine Gurudwara, was „Tor zum Guru“ bedeutet. Der Sikhismus ist vor allem in Nordindien verbreitet und vereint Aspekte verschiedener Religionen, wobei die 10 Gurus die Rolle von Propheten einnehmen. Da es eine Pflicht der Sikh ist, die Hungernden zu speisen, durften unsere Schüler und Schülerinnen sogar mit Pakora und Pudina Chutney eine kleine kulinarische Reise nach Nordindien erleben.

Yoga – oder: Die Gruppe ohne Bild

Frau von der Schmitt betreute den Yoga-Kurs und wer sich fragt, warum dabei kein Bild entstanden ist, hat vielleicht eine falsche Vorstellung von dieser „Sportart“, die tief in der hinduistischen Tradition verwurzelt ist. Die langsamen Bewegungen und das Halten verschiedener Positionen sind extrem anstrengend, doch zum Glück auch immer wieder mit meditativen Entspannungsphasen verbunden.