Übermittungsbetreuung

Konzept „Offener Ganztag“

Seit 2006 besteht am AvD die zuverlässige Betreuung von Schüler*innen nach dem regulären Unterricht. Die Teilnehmer*innen kommen in erster Linie aus den Jahrgangsstufen 5 und 6. Dazu wurden im musikalisch-künstlerischen Zentrum der Schule, dem „Kontrapunkt", eigens Räume hergerichtet, in denen die Kinder montags bis donnerstags in der Zeit von 12:30 Uhr bis 16:00 Uhr von drei Mitarbeiterinnen unseres Kooperationspartners Caritas betreut werden. 

Verlässlichkeit und Kommunikation

Die Betreuung startet zusammen mit dem Unterricht am ersten Schultag. Die Betreuungszeiten können innerhalb des oben genannten Rahmens bewusst flexibel gestaltet werden, um den Familien eine individuell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Nutzung zu ermöglichen. Dies wird von den Eltern besonders geschätzt. So ist es durchaus möglich, dass ein Kind nur an zwei oder drei Tagen die Betreuung nutzt oder aber auch zu einem früheren Zeitpunkt gehen kann. Voraussetzung ist jedoch die konkrete Absprache zwischen Elternhaus und dem Betreuungsteam, um die Sicherheit und Aufsicht zu gewährleisten. 

Auch bei  Ereignissen wie „Hitzefrei" oder früherem Schulschluss z.B.  an Elternsprechtagen ist eine Betreuung der Kinder sichergestellt. Sollte es Ausnahmen geben, werden die Eltern frühzeitig informiert. Im Gegenzug ist es eine Selbstverständlichkeit, dass die Eltern das Kind im Sekretariat abmelden, wenn es aus bestimmten Gründen die Betreuung an einem Tag nicht besuchen wird, da das Kind anderenfalls gesucht werden würde.

Sprechstunden und Elternabend

Sofern Eltern Gesprächsbedarf  haben, können diese an jedem ersten Montag und Dienstag eines Monats während der Öffnungszeit in die Betreuungsräume im Kontrapunkt vorbeischauen oder über das Kind um einen Rückruf bitten. Damit sich Eltern und das Betreuungsteam auch persönlich etwas besser kennenlernen, wird jeweils zu Schuljahresbeginn ein gemeinsamer Elternabend veranstaltet, bei dem noch offene Fragen geklärt werden können. Alle Eltern, deren Kind in der Betreuung angemeldet ist, werden dazu persönlich eingeladen.

Teilnahme an den Pädagogischen Konferenzen

Zur besseren Einschätzung der Kinder nimmt eine Mitarbeiterin der Betreuung immer an den pädagogischen Konferenzen der Erprobungsstufe teil. Daneben findet ein regelmäßiger Austausch mit den Klassenlehrer*innen und den Unterstufenkoordinatorinnen statt.

Mittagessen

Im Rahmen des Mensabetriebs besteht für die Schüler*innen die Möglichkeit, jeden Tag während der Betreuung ein warmes Mittagessen zu sich zu nehmen. Während der Mittagszeit ist eine Mitarbeiterin der Betreuung anwesend. Die meisten Kinder genießen dieses gemeinsame Essen mit ihren Freunden und erlernen dabei, falls nötig, ganz selbstverständlich angemessene Tischmanieren. 

Hausaufgaben

Die meisten Eltern legen besonderen Wert darauf, dass ihre Kinder während des Aufenthalts in der Betreuung bereits ihre Hausaufgaben (HA) erledigen, damit die verbleibende „Familienzeit" anderweitig genutzt werden kann. Um dies auf einem hohen Niveau gewährleisten zu können, wurde ein Hausaufgabenkonzept erarbeitet.

Konzept

Ziel ist es, die Kinder an eigenverantwortliches Arbeiten heranzuführen. Besonders während der Erprobungsstufe jedoch achten Klassen- und Fachlehrer*innen darauf, dass geforderte Hausaufgaben in ein zu führendes Hausaufgabenheft eingetragen werden. Diese Informationen werden auch in der Betreuung genutzt. 

Sämtliche Schulbücher, die in der 5. und 6. Jahrgangsstufe Verwendung finden, sind auch in der Betreuung vorhanden, so dass auch bei vergessenen Büchern die HA bereits vor Ort und nicht erst zuhause erledigt werden können.

Zur Unterstützung des Betreuungsteams, sind jeden Tag zusätzlich mehrere ältere Schüler*innen ab Jgst. 8 anwesend, um den Kindern bei Bedarf bei den HA zu helfen. Direkt nach dem Schulwechsel wird neben der inhaltlichen Hilfe besonders auf die Einhaltung formaler Vorgaben wie z.B. Heftführung und auf Selbstständigkeit geachtet. Ein gewollter Nebeneffekt ist die Übernahme von Verantwortung älterer Schüler*innen für ihre jüngeren Mitschüler*innen, die wiederum lernen, dass man sich ganz selbstverständlich umeinander „kümmert". 

Förderung

Manchmal fällt dem einen oder anderen Kind die Umstellung von der Grundschule auf das Gymnasium etwas schwerer als anderen Kindern. In diesen Fällen lassen sich meist durch den regelmäßigen Austausch zwischen Klassenlehrer*innen und Betreuungsteam schnell individuelle Lösungen für das Kind finden.

Bei auftretenden Lerndefiziten, kann den Schüler*innen kurzfristig ein/e ältere/r Schüler*in als Lernpartner zur Seite gestellt werden, um sich nach Absprache mit den Fachlehrkräften gezielt um ein bestimmtes Kind zu kümmern.

Diese gezielte Förderung wird ermöglicht durch den regelmäßigen Kontakt und Austausch zwischen Betreuungsteam und Klassenlehrer*innen.

Sollten vorhandene Defizite nicht kurzfristig im Rahmen der HA-Betreuung aufzufangen sein, besteht die Vermittlung eines/r geeigneten Oberstufen-schüler*in im Rahmen des Schulprojektes „Schüler helfen Schülern" oder das Kind erhält über einen gewissen Zeitraum Förderunterricht durch eine/n Fachlehrer*in.

In einigen Fällen können Eltern auch über das Bildungs- und Teilhabe-Programm finanzielle Hilfe beantragen. Wir informieren Sie gerne.