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Q1-Schüler erobern New York

04.03.2017



Pilotprojekt "New York Fahrt"

Der Besuch der UNO (inkl, Führung) war ein obligatorischer Teil des New York Besuches

Über ein Jahr Planung hat diese besondere Studienfahrt in Anspruch genommen. Wir, "die New York Fahrer", bestanden aus einer Gruppe von 16 SchülerInnen, die von Frau Parschau und Herrn Dr. Sach begleitet und unterstützt wurden. Die beiden lieferten die Idee für dieses exklusive Pilotprojekt und standen uns bei sämtlichen Aktionen, die zur Finanzierung der Reise dienen sollten, zur Seite. Darunter fielen zum Beispiel der Kuchenverkauf in unserer Schule sowie das Kinderschminken in der Stadt.

 

Nach langem Warten trafen wir uns schließlich am 25. Februar 2017 pünktlich um 8:15 Uhr am Düsseldorfer Flughafen. Nach Verabschieden der Eltern, Einchecken der noch leichten Koffer und dem erfolgreichen Passieren der Sicherheitskontrollen warteten wir aufgeregt und voller Vorfreude auf den Flug. Mit einer kleinen Verspätung flogen wir nach Amsterdam, wo die kurze Umsteigezeit unser sportliches Können unter Beweis stellte: ein kurzer Blick von Herr Sach auf die Anzeigetafel, die für unseren Flug "boarding closed" anzeigte, veranlasste uns dazu "wie die Verrückten loszurennen". Zwar außer Atem - aber vollzählig - saßen wir dann im Flieger. Der Flug selber gestaltete sich für unsere Gruppe sehr angenehm und wir landeten um 15:55 Uhr Ortszeit landeten am JFK Airport in New York.

 

Wir ließen die bekanntlich strengen Einreisekontrollen über uns ergehen. Mitsamt dem ganzen Gepäck machten wir uns anschließend mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg zum Hotel. Mittlerweile war es 21:00 Uhr und wir suchten im Regen nach unserer Unterkunft. Besonders hilfreich war uns dabei Jamil J., der auch in den darauffolgenden Tagen mit Karten und Fahrplänen für Orientierung sorgte. Nachdem wir etwas erschöpft an unserem Hotel angelangt waren und unsere Zimmer zugeteilt bekommen hatten, konnten wir uns erholen und für den bevorstehenden Tag stärken.

 

Mit einem typisch amerikanischen Frühstück mit Pancakes etc. startete am Folgetag die Erkundungstour durch New York am Central Park. Dort hörten wir eines von mehreren Referaten, sodass man dem Ruf einer Studienfahrt auch gerecht wurde. Die Tour beinhaltete das Abholen unserer New York Pässe an der Fifth Avenue und das Besuchen der New York Public Library. Besonders fasziniert waren wir von unseren ersten Eindrücken des Rockefeller Centers und des Times Squares. Außerdem spazierten wir als Gruppe über die Brooklyn Bridge. Die Sonne war bereits untergegangen, sodass wir eine atemberaubende Aussicht auf die Lichter der Manhattaner Skyline genießen konnten.

 

In den nächsten Tagen hatten wir die Möglichkeit einige Museen zu besuchen, darunter waren unter anderem das Museum of Modern Art, das Skyscraper Museum und das 9/11 Memorial Museum. Dieses blieb uns aufgrund der Fundstücke, Tonaufzeichnungen und Bilder aus den Trümmern des World Trade Centers besonders in Erinnerung. Verschiedenste Führungen durften auch nicht fehlen, so bekamen wir einen Einblick und Hintergrundwissen zum damals größten Konzertsaal, der Radio City Music Hall, zum Broadway, aber auch zum Rockefeller Center. Von dessen Aufsichtsplattform konnten wir uns einen Panoramablick über die Stadt verschaffen.

 

Uns SchülerInnen hat der Besuch der UNO besonders gefallen, da wir dort durch das Hauptgebäude geführt wurden und die Möglichkeit hatten, einen kleinen Blick in eine Sitzung bzw. Versammlung zu erhaschen. Außerdem fuhren wir mit einer Fähre zur Freiheitsstatue und waren sehr überrascht von der tatsächlichen Größe der "Lady Liberty", da der Sockel, der die gleiche Größe wie die Statue aufweist und so das Symbol der Freiheit der Vereinigten Staaten noch eindrucksvoller erschienen ließ.

 

Was auch zu unseren Programpunkten gehörte, waren der Stadtteil Chinatown und das italienische Stadtviertel "Little Italy", in dem wir gemeinsam essen gingen und den Tag ausklingen ließen. Auch wurde ein typisch amerikanisches Diner, das Ellen's Stardust Diner, zum gemeinsamen Essen aufgesucht, welches aufgrund der Musik und der dazu singenden Tänzer, die laut eigener Aussage alle angehende Musical-Sänger sind und sich durch das Kellnern die Ausbildung finanzieren, sehr unterhaltend und einmalig war.

 

Für den Großteil unserer Gruppe war es der erste Aufenthalt in den USA, welcher dank der netten, offenen Art der Amerikaner, des großartigen Fast Foods und der vielen Shoppinggelegenheiten, die in den freien Zeiten gegeben waren, hoffentlich nicht der Letzte gewesen sein wird. Insgesamt war es eine sehr laufintensive und somit auch anstrengende, dennoch einzigartige Reise, an die sich jeder gerne zurückerinnern wird und für die wir uns auf diesem Wege noch einmal herzlich bei Frau Parschau und Herrn Dr. Sach bedanken!

 

Nele Heß und Aylin Hatir, Q1